Klimaschutz hautnah

Eine ganze Woche lang drehte sich an unserer Schule alles um die Themen erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Eine Woche, die so ganz anders ablief, als „normale“ Schulwochen, eine Woche, die hoffentlich lange in Erinnerung bleibt!

Montag: Auftaktveranstaltung mit einem Vortrag von Herrn Hampel. Unsere Gäste an diesem Tag: Eltern, Verwandte und Bekannte, dazu Herr Bürgermeister Götz, Herr Klemm vom Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit in Ensdorf und natürlich alle aktiven Mitglieder unserer Schulfamilie: Kinder, Lehrkräfte, Hausmeister…

Dienstag: In einer Schulversammlung werden die Forscherfragen für die einzelnen Klassen besprochen. Das Energie-Fahrrad wird in Betrieb genommen und die Arbeit an den Projektthemen beginnt.

Mittwoch: Die dritte Klasse fährt nach Schwandorf und erkundet das Müllkraftwerk.

Donnerstag: Alle Klassen arbeiten intensiv an ihren Forscherthemen:
1. Klasse: Vorbereitung eines „Klima-Frühstücks“
2. Klasse: Wasser – Was soll daran wertvoll sein?
3. Klasse: Müll ist kein „Müll“!
4. Klasse: Greta Thunberg und die „Fridays for Future“- Demonstrationen. Geht uns das etwas an?

Außerdem kommen zwei Experten zu Besuch: Herr Hirsch veranstaltet einen „Workshop Solarenergie“ für die vierte Klasse und Herr Hofbauer hilft in der AG Forschen und Experimentieren bei der Auswertung der CO2-Messung, damit wir in unseren Klassenzimmern nur noch gute Luft haben.

Freitag – unser großer Präsentationstag:
Die vierte Klasse informiert uns sehr umfassend und aufschlussreich über den Klimawandel und die „Fridays for Future“-Bewegung. Außerdem präsentieren uns die Schülerinnen und Schüler die Umfrageergebnisse bzgl. unseres eigenen Verhaltens. Es stellt sich heraus, dass wir alle ohne großen Aufwand noch viel mehr für den Klimaschutz tun können, z.B. zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule kommen oder bei kühlem Wetter lieber einen wärmeren Pullover anziehen statt die Heizung höher zu drehen.

Die Erstklässler erklären uns, dass man auch beim Lebensmitteleinkauf etwas fürs Klima tun kann: z.B. Verpackungsmüll vermeiden und regionale, saisonale Bio- Produkte kaufen.

Zur Stärkung zwischen den anstrengenden Präsentationen gibt es ein leckeres „Klima-Frühstück“ für alle. Danke an die fleißigen Eltern und an alle Lehrerinnen, die die Chef-Organisatorin Frau Dominik tatkräftig unterstützt haben!

Von den Zweitklässlern erfahren wir nach der Pause wie wertvoll unser Trinkwasser ist und dass wir es nicht gedankenlos verschwenden sollten.

Die Drittklässler berichten vom Ausflug ins Müllkraftwerk, erinnern uns ans Müll-Sortieren nach der Pause und in den Klassenzimmern, stellen dar, warum unser Wasserspender ein echter Klima-Sieger ist und geben Tipps für umweltfreundliche Schulsachen.

Wenn jeder in unserer Schule mithilft und kleine Schritte für den Klimaschutz in seinen Alltag einbaut, können wir jeden Tag etwas für unsere Zukunft tun. Ist das nicht großartig?