Gefahrensituationen erkennen – Unfälle vermeiden. Unter diesem Motto wurde die Verkehrserziehung der Viertklässler  an der Grundschule Ebermannsdorf nach der cornabedingten Schulschließung weitergeführt.

Bereits im Herbst hatten die Schülerinnen und Schüler die Fahrradprüfung abgelegt. Im Sommer nun konnten die Kinder beweisen, dass sie die Inhalte der Ausbildung nicht nur auswendig gelernt, sondern nachhaltig im Gedächtnis verankert hatten.

Freudig wurden die Verkehrserzieher der Polizei Amberg, Herr Strehl, Herr Heselmann und Herr Neumeyer von den Viertklässlern begrüßt. Die erfahrenen Polizisten machten den Kindern eindringlich klar, warum der sogenannte „Tote Winkel“ im Straßenverkehr immer wieder unterschätzt wird. Vor allem bei  LKWs oder Bussen, die rechts abbiegen wollen, ist die Gefahr groß, dass rechts fahrende Radler übersehen werden und unter das Fahrzeug geraten.

Mit Hilfe eines bereitgestellten Kleinbusses  wurde praxisnah erklärt, wie groß der Bereich tatsächlich ist, der vom Fahrzeuglenker trotz vieler Außenspiegel nicht eingesehen werden kann.  Die Kinder wurden ermahnt, auch als Fußgänger keinesfalls vor oder hinter einem LKW oder Bus die Straße zu überqueren.

Für eine unfallfreie und sichere Fahrt gaben die Verkehrserzieher den Kindern als Merkregel mit auf den Weg, immer den Blickkontakt zum Fahrzeuglenker zu suchen und daran zu denken: „ Nur wenn ich den Fahrer sehe, sieht dieser mich auch!“